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Nachfolge und Übergabe im Mittelstand

Unternehmensnachfolge: Das Wissen des Inhabers steht nirgends

Der Nachfolger kennt die Zahlen. Wie der Betrieb im Alltag läuft, weiß der bisherige Inhaber: wer was entscheidet, wo es hakt, welche Ausnahmen es gibt. Aufgeschrieben hat er das nie.

Rechtliche und steuerliche Fragen gehören zu Anwalt und Steuerberater. Ich kümmere mich um den Teil, der dort nicht vorkommt: Ich mache sichtbar, wie dein Betrieb wirklich arbeitet, solange der Inhaber noch da ist.

Ich bin Noah Habtom. Dann liegt das Wissen nicht mehr im Kopf des Inhabers, sondern im Unternehmen, und der Nachfolger weiß, was er übernimmt.

Kennst du das?

Wann das auffällt

Drei Seiten derselben Übergabe

Je nachdem, wo du stehst, zeigt sich das Problem anders:

Du übernimmst

Die Zahlen sind klar, der Alltag ist es nicht

Du übernimmst den Betrieb und willst ihn weiterentwickeln. Die Finanzlage kennst du genau. Im Tagesgeschäft siehst du nur, was dir erzählt wird, und jeder Mitarbeiter erzählt seinen Teil. Dort, wo Abläufe doppelt laufen, umständlich sind oder Rollen unklar bleiben, liegen die versteckten Kosten. Du merkst sie erst, wenn etwas schiefgeht. Du entscheidest also auf Grundlage der Zahlen, ohne zu wissen, was die Entscheidung im Alltag auslöst. Wer weiterentwickeln will, muss zuerst wissen, wie der Betrieb wirklich läuft.

Ich schaue hin: Wer entscheidet was, und wo hängt der Alltag an einer Person?

Du übergibst

Du weißt alles, und genau das ist das Problem

Du hast den Betrieb aufgebaut oder lange geführt. Die Antwort auf fast jede Frage hast du sofort, weil du sie schon oft gegeben hast. Genau deshalb ist dir nicht bewusst, wie viel davon nirgends steht. In der Übergabe erklärst du dem Nachfolger, was dir gerade einfällt. Was dir nicht einfällt, fehlt ihm. Er merkt es erst, wenn der Fall eintritt, und du bist dann nicht mehr da. Für den Betrieb und den Nachfolger wird das teuer, und für dich bleibt das Gefühl, etwas Wichtiges nicht weitergegeben zu haben.

Ich schaue hin: Was weißt nur du, und wie kommt es aus deinem Kopf in den Betrieb?

Die Mitarbeiter

Alle spüren die Veränderung, aber niemand kennt das gemeinsame Bild

Die Mitarbeiter arbeiten seit Jahren mit dem Inhaber und wissen, was er erwartet. Der Nachfolger bringt neue Ideen mit und will manches anders machen. Er beschreibt, wie er sich den Ablauf vorstellt, und die Mitarbeiter hören, dass ihr bisheriger Weg nicht mehr gilt. Beiden fehlt ein gemeinsames Bild davon, wie die Arbeit heute läuft. Rollen und Verantwortung sind nicht aufgeschrieben, also entscheidet jeder nach Erinnerung und Gewohnheit. Es wächst Unsicherheit, und aus Unsicherheit werden Widerstände und Reibungen. Mit einem aufgeschriebenen Ablauf reden beide über dieselbe Sache.

Ich schaue hin: Wer macht was, wer verantwortet es, und ist das für alle gleich nachvollziehbar?

Das Ergebnis

Was der Nachfolger am Ende in der Hand hat

Nach der Potenzialanalyse liegt auf dem Tisch:

  1. Abläufe Aufgeschrieben

    Eine übersichtliche Darstellung, wie der Betrieb wirklich arbeitet: Schritte, Entscheidungen und Übergaben.

  2. Verbesserung Sichtbar

    Die größten Verbesserungspotenziale, zum Beispiel Doppelarbeit, Umwege und unklare Rollen.

  3. Ziel Gemeinsam

    Ein abgestimmtes Zielbild, mit dem Inhaber, Nachfolger und Führungskräfte in dieselbe Richtung arbeiten.

So gehe ich bei einer Übergabe vor

Rechtzeitig anfangen, in deinem Tempo

Am besten beginnt das, solange der Inhaber noch im Betrieb ist, denn sein Wissen lässt sich nur mit ihm festhalten. Los geht es mit dem kostenlosen Erstkontakt, einem Online-Meeting. Danach entscheidest du nach jedem Schritt, ob und wie es weitergeht.

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    Vorstufe: Standortbestimmung

    Ich schaue mir vor Ort an, wo der Betrieb steht und was für die Übergabe gebraucht wird. Danach mache ich dir ein konkretes Angebot für die Potenzialanalyse.

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    Potenzialanalyse: erst verstehen

    Ich spreche mit Inhaber, Führungskräften und den Mitarbeitern, die die Arbeit tatsächlich machen. Am Ende ist aufgeschrieben, was bisher nur der Inhaber und einzelne Mitarbeiter wussten, und Inhaber und Nachfolger haben ein gemeinsames Zielbild.

    Mehr zu diesem Schritt

    Wir starten mit einem Workshop. Darin zeige ich der Geschäftsführung und den Führungskräften den Rahmen: wie Schritt 1 abläuft, was in welcher Reihenfolge passiert und wer wann eingebunden wird. Danach halte ich fest, wo es bei Doppelarbeit, unklaren Zuständigkeiten oder Übergaben hakt.

    Du bekommst: eine übersichtliche Darstellung der Abläufe, die größten Verbesserungspotenziale und ein abgestimmtes Ziel. Richtwert: etwa 3 Wochen bei 100 Mitarbeitern.

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    Optimierung: dann verändern

    Der Nachfolger führt die Veränderung nicht allein ein. Ich begleite, wenn neue Abläufe, Rollen und Verantwortlichkeiten Schritt für Schritt eingeführt werden, und höre früh auf Widerstände.

    Mehr zu diesem Schritt

    Richtwert: Die Begleitung der Veränderung dauert etwa 9 bis 15 Monate bei 100 Mitarbeitern.

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    Retainer und Audit: dranbleiben

    Nach der Übergabe verändert sich der Betrieb weiter. Ich schaue in festen Abständen nach, ob die neuen Abläufe im Alltag noch so laufen wie geplant. So bleibt der Nachfolger nicht allein, wenn der Inhaber gegangen ist.

Fragen

Was du vor dem ersten Gespräch wissen willst

Ersetzt das die Nachfolgeberatung durch Anwalt oder Steuerberater?

Nein. Rechtliche und steuerliche Fragen, zum Beispiel zu Verträgen, Erbe oder Steuern, klärst du mit Anwalt und Steuerberater. Ich ergänze das um den Teil, wie der Betrieb im Alltag läuft und wie das Wissen vom Inhaber ins Unternehmen kommt.

Wann sollte ich damit anfangen?

So früh wie möglich, solange der Inhaber noch im Betrieb ist. Sein Wissen lässt sich nur mit ihm festhalten. Wie viel Zeit ihr habt, hängt vom Betrieb ab. Im Erstkontakt klären wir, wo du stehst.

Was ist, wenn der Inhaber schon nicht mehr im Betrieb ist?

Auch dann lässt sich vieles sichtbar machen. Ich spreche dann mit den Mitarbeitern, die die Arbeit machen. Was nur der Inhaber wusste, lässt sich auf diesem Weg aber nicht immer vollständig rekonstruieren.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Inhaber und Nachfolger?

Ich arbeite mit beiden und mit den Führungskräften zusammen. Am Ende haben beide dasselbe Bild vom Betrieb und ein abgestimmtes Zielbild. Dein Ansprechpartner bin immer ich.

Wie lange dauert das?

Das hängt von der Größe des Betriebs ab. Als Richtwert dauert die Potenzialanalyse etwa 3 Wochen bei 100 Mitarbeitern. Nach der Standortbestimmung bekommst du ein schriftliches Angebot.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Der Erstkontakt ist kostenlos. Die Standortbestimmung kostet 900 € pro Tag, Festpreis, zzgl. Reisekosten und gesetzlicher Umsatzsteuer, meist sind es ein bis zwei Tage. Die weiteren Schritte bekommst du als schriftliches Angebot, bevor es losgeht.

Für welche Betriebe passt das?

Für mittelständische Unternehmen, zum Beispiel aus Logistik, Industrie, Medizin, Bau und Handwerk oder Dienstleistung.

Für wen passt es nicht?

Wenn du ein fertiges Konzept aus der Schublade erwartest oder ausschließlich eine rechtliche oder steuerliche Nachfolgeberatung suchst, bin ich der falsche Ansprechpartner.

Wer weiß bei euch, wie es nach der Übergabe läuft?

Im Erstkontakt hören wir einander zu. Du erzählst, was los ist. Ich sage dir ehrlich, ob und wie ich helfen kann.

Erstkontakt: Online-Meeting buchen
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